Der Familienbegleithund

Pepper und Luna wachsen ganz normal im Haus mit auf.


Beim Ausflug an die Ostsee lernt Amanda das Schwimmen

Wir beraten Sie gerne zur richtigen Auswahl des Hundes für Sie. Gerade wenn Kinder im Spiel sind, ist die sorgfältige Auswahl eines geeigneten Hundes sehr wichtig. Hunde, die gut mit Kindern zurechtkommen, brauchen eine hohe Toleranzgrenze, um auch einmal das unberechenbare Verhalten von Kindern tolerieren zu können. Man könnte sagen, dass ein Familienbegleithund für Familien mit Kindern die gleichen Anforderungen erfüllen muss wie ein Assistenzhund. Gerade der Umgang mit Kindern muss der Hund lernen. Ist der Hund noch ein Welpe wird er die Kinder als Spielgefährten ansehen. Sobald der kleine Welpe aber in die Pubertät kommt (etwa ab dem vierten Monat), wird er sich nichts mehr von (Klein-)Kindern sagen lassen. Aus diesem Grund muss der Hund früh lernen, wie er sich richtig zu verhalten hat, damit es später nicht zu Problemen kommt. Typische Probleme können sein: Der Hund versucht die Kinder zu hüten, der Hund versucht die Kinder zu erziehen bzw. zu stoppen, z.B. durch in die Fersen zwicken. Durch eine gewissenhafte, konsequente und liebevolle Erziehung lässt sich dem allen vorbeugen und der Hund lernt, dass er sich den Kindern gegenüber respektvoll zu verhalten hat.

Durch unser Rudel wird der Welpe bzw. Junghund bestens sozialisiert, sodass er später keine Probleme mit anderen Hunden, unabhängig ob Rüde oder Hündin, unkastriert oder kastriert, haben wird.

Des Weiteren absolviert der Hund während der Ausbildungszeit folgende Stationen: Der Hund lernt ein Seniorenwohnheim und verschiedene Schulklassen kennen. Durch die erfolgte Generalisierung verinnerlicht der Hund, wie er sich bei fremden Personen verhalten soll. Doch nicht nur der Hund wird geschult. Auch Sie erhalten ein Theorie-Wochenende, damit Sie die Basics zum Thema Hundeverhalten lernen.

Selbstverständlich erhält der Hund auch alle nötigen Impfungen und Wurmkuren. Wenn Sie Ihren Hund abholen, bekommt der Hund natürlich ein kleines Paket zum Umzug mit.


Assistenzhunde

Falls Sie mit dem Gedanken spielen sich aufgrund einer Einschränkung einen Therapie- oder Behindertenbegleithund zuzulegen beraten wir Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl eines geeigneten Welpen. Gleiches gilt, wenn Sie einen Hund in Ihren Beruf einbinden wollen, z. B.als Therapiehund.

Unsere Welpen werden vom ersten Tag an mithilfe von verschiedenen Tests geprüft. Mit einem Alter von zwei Wochen können wir schon eine zuverlässige Einschätzung abgeben, ob sich ein Hund eignet. Der Vorteil durch die sehr frühen Tests ist, dass man zum Einen das ursprüngliche Verhalten erkennen kann. Der erste Test wird spätestens 24 Stunden nach der Geburt gemacht, sodass die Welpen noch keine großen Lernerfahrungen machen konnten. In den ersten zwei Wochen ist die Entwicklung der Welpen sehr rasant. Dadurch kann man sehr schön die Entwicklung und zunehmenden Reaktionen auf die Umwelteinflüsse erkennen.

Hilfreich für die Einschätzung ist für uns unsere Erfahrung in der Assistenzhundeausbildung. Aufgrund unserer Erfahrungen wissen wir auf welche Charaktereigenschaften wir achten müssen.

Grundsätzlich muss ein Therapiehund folgende Voraussetzungen erfüllen:

 Ein Therapiehund sollte in erster Linie wesensfest sein und eine sehr hohe Toleranzgrenze haben. Des Weiteren darf ein Therapiehund keine Angst oder Abneigung gegenüber Fremden zeigen. Vielmehr muss er freudig auf neue Personen und Situationen zu gehen und den Kontakt direkt suchen. Wichtig ist uns, dass niemals gegen die Natur des Hundes gearbeitet wird. Das bedeutet, dass der Hund von sich aus zeigen muss, dass er gewillt ist als Therapiehund zu arbeiten. Des Weiteren darf der Hund kein territoriales Verhalten zeigen. Ein Therapiehund sollte außerdem gelernt haben sicher mit seinen Artgenossen und Menschen zu kommunizieren und dabei sehr viel Einfühlungsvermögen zu zeigen.    
Neben den Charaktereigenschaften muss ein Therapiehund auch gesundheitlich in der Lage sein, seinen Job auszufüllen. Hierbei gilt, dass niemand gerne unter Schmerzen arbeitet und auch der liebste Hund bei dauerhaften Schmerzen aggressiv wird. Die gesundheitliche Eignung wird durch eine tierärztliche Untersuchung nachgewiesen, in der die Hüft- und Ellenbogengelenke sowie die Wirbelsäule angeschaut werden.    
Wenn ein Hund als Therapiehund geeignet ist, muss überlegt werden, in welchem Bereich er eingesetzt werden soll. Ein Hund, der sehr gut mit Kindern auskommt, kann eventuell im Umgang mit alten Menschen unsicher wirken. Gleiches gilt bei der Therapieform zu beachten: Handelt es sich um Einzel- oder Gruppentherapie? Nicht jeder Hund füllt gerne die Rolle als Entertainer einer Gruppe aus, genauso wenig, wie jeder Hund gerne bei fremden Menschen ins Bett gelegt werden möchte.    Wenn man seinen Hund als Therapiehund einsetzen möchte, sollte man sich verdeutlichen, dass ab Beginn der Einsatzes die Hygiene wichtig ist. Der Hund sollte sauber und gekämmt sein. Außerdem muss der Hund regelmäßig entwurmt und geimpft werden. Gegebenenfalls sind die speziellen Hygienevorschriften der jeweiligen Einrichtungen zu beachten.

Behindertenbegleithunde können im Haushalt helfen

Ein Behindertenbegleithund kann nicht so pauschal wie ein Therapiehund beschrieben werden, da es hierbei auf die jeweils spezielle Behinderung ankommt. Ein Diabeteswarnhund muss von Natur aus ein Geruchsjäger sein, also gerne mit der Nase arbeiten. Soll der zukünftige Behindertenbegleithund hingegen am Rollstuhl laufen, Sachen aufheben und gegebenfalls als Stützfunktion eingesetzt werden, ist ein kräftiger und robuster Körperbau unabdingbar.

Für uns ist imer wichtig, dass der Hund auch Spaß an seiner Arbeit hat, denn nichts ist schlimmer als gegen die Natur des Hundes zu arbeiten.

Außerdem ist kein Hund universell bzw. für alle Menschen einsetzbar. Wichtig ist die individuelle Sympathie zwischen Mensch und Hund!


Für  mehr Informationen über die verschiedenen Ausbildungen, lesen Sie bitte hier nach.